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Beim Saisonfinale der DMV TCC am Hockenheim war das kleine Familienteam Aeberhard Motorsport mit dem dreifachen Bellofpokal-Sieger Jürg eines der besten Beispiele, dass man auch den Erfolg in der Serie ohne das grosse „Drum und Dran“ feiern und erzielen kann.
Es ist ein Team von vielen, wo noch wie in dieser Amateurserie gewohnt mit Anhänger und Wohnwagen angereist ist. Auch das technische Equipment wird meist vom Budget beschränkt. Daher sind Erfolge wie die beiden Gesamtsiege bei den beiden Saisonfinal-Läufen für das Team von wichtiger Bedeutung, welche vor allem auch den Willen und die Motivation stärken. Es beginnt meist Tage vor der Veranstaltung, wo bereits erste Vorbereitungen getroffen und gemacht werden. Nicht wie bei einem praktischen Auflieger, sondern einzeln wird das Wohnmobil nach Liste beladen. Solche Dinge beanspruchen viel Zeit.
Was das Renngeschehen beim Finale der DMV TCC betrifft, so gewann der Schweizer Jürg Aeberhard am letzten Rennsportwochenende fast alles was möglich war und dies nicht etwa gegen ebenbürtige, sondern dem SwissRacingTeam Novidem, welches sonst beim ADAC GT Masters startet und professionell erschienen war.
Der Teamchef von Novidem Swissracing, Pierre von Mentlen ,brachte nicht nur zwei aktuelle Audi R8 LMS mit nach Hockenheim, sondern auch den EX-Formel 1 Fahrer Markus Winkelhock, welcher die Siegesserie von Aeberhard nicht stoppen konnte.
Die Autos wurden von einer fast 20-köpfigen Mannschaft betreut, im Gegensatz zu Aeberhard arbeiteten inklusive Fahrer nur gerade mal drei Leute mit. „Die zwei Audi sind aktuelle Fahrzeuge und haben alle technischen Hilfsmitteln die heute im Motorsport Standard sind. Die Vorteile sind auch bei der Aerodynamik und dem Gewicht der Fahrzeuge.“
Jürg Aeberhard schaltet das Getriebe noch mit einer kontinuierlichen H-Schaltung, wobei die Audi R8 LMS über eine Wippenschaltung am Lenkrad verfügen. „Der einzige Vorteil des Porsche ist die geringe Mehrleistung aufgrund der Turbos“, so nochmals Aeberhard.
Mit den PS jedoch muss der 25-Jährige gefühlvoll umgehen, da sein Porsche nicht wie die Audi über eine Traktionskontrolle verfügt.
„Der Porsche mit Jahrgang 1994 wurde damals in der FIA GT Meisterschaft eingesetzt und fährt noch heute mit dem Fahrwerk aus dieser Zeit. Es sind nur wenige Einstellungen am Fahrwerk machbar im Gegensatz zu aktuellen Fahrzeugen.“
Die beiden Fahrzeuge haben auf Grund der Motorenlage ungefähr eine ähnliche Gewichtsverteilung. Aeberhard stand bei allen Ranglisten ganz oben, lediglich am Freitag beim zweiten Qualifying wurde er durch einen Konkurrenten etwas eingeschränkt und landete so auf dem zweiten Platz hinter Winkelhock. Er holte sich den ersten Platz aber gleich in der ersten Kurve zurück. Das junge Ausnahmetalent war für das Team Novidem an diesem Wochenende außer Reichweite. Winkelhock und Aeberhard fuhren beide ein fehlerfreies Rennen. Jedoch feierte am Schluß Jürg Aeberhard zwei Gesamtsiege und war über die natürliche Art und die Bodenständigkeit von Winkelhock sehr begeistert. Das Team Aeberhard geht mit diesem souveränen Abschluss in die Winterpause.
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DMV Touringcar Championship
Bereits am Donnerstagabend trafen wir mit zwei optimal vorbereiteten Fahrzeugen in Dijon ein und konnten gleich unsere Box beziehen. Wir sind mit zwei Autos nach Dijon gereist, damit ich am Sonntag mit dem GT3 R zusätzlich die AVD 100 Meilen bestreiten konnte.
Leider sind viele Teilnehmer von der Fahrerliste nicht in Dijon erschienen, besonders davon betroffen war die 2liter-Klasse. Das freie Fahren am Freitag nutzte ich, um meine neuen Bremsscheiben und -klötze auf der Vorderachse anzubremsen. Mit alten Slicks startete ich dann am Nachmittag in das erste Quali. Bereits nach wenigen Runden, konnte ich eine Zeit realisieren, die mir die Poleposition für das erste Rennen sicherte. Nur ca. eine Stunde später fand das zweite Quali statt, wo ich ebenfalls die Poleposition rausfahren konnte. Alber Kierdorf mit seinem schönen RST musste die Koffer leider schon nach dem freien Training packen, technischer Defekt. Am Samstag realisierte ich in beiden Rennen einen Start-Ziel-Sieg, war für mich und mein Team den Titel im EU-Cup bedeutete. Zudem überholte ich Edy Kamm in der Ewigen Sieger-Liste und stiess auf Platz 4 vor.

AVD 100 Meilen
Am Samstag Nachmittag hiess es dann den GT3 R für die AVD 100 Meilen am Sonntag bereit zu stellen. Für das freie Fahren, welches noch am Samstag stattfand, hatte ih wieder alte Reifen. Aber da es bloss darum ging, mein Fahrgefühl auf das andere Auto abzustimmen, erfüllten sie ihren Zweck. Das Quali fand bereits um 9.00 Uhr am Sonntagmorgen statt. Während des Qualis war das ganze Feld mehr oder weniger zusammen unterwegs und es herrschte dichter Verkehr. Trotzdem konnte ich eine gute Runde absolvieren und sicherte mir den 4. Startplatz, vor und hinter mir die leichten zweisitzigen Sportwagen. Während der Pause zwischen dem Quali und dem Rennen um 13.00 Uhr bereitete ich das Auto mit Matthias und Thomas von Stadler Motorsport für das Rennen vor. Die Profis Matthias und Thomas sind bis Sonntag in Dijon geblieben um uns beim 100 Meilen-Rennen zu unterstützen und den Pflichtboxenstop auszuführen. Gemäss Wettervorhersage, sollte es um punkt 14.00 Uhr anfangen zu regnen. Von den kommenden Wetterkapriolen war jedoch beim Rennstart noch nichts zu sehen. Von meinem 4. Startplatz erwischte ich einen super Start und schob mich kurzzeitig auf P2 vor, jedoch machte mir einer der Sportwagenfahrer die Türe auf etwas unfaire Art zu und ich kam mit zwei Rädern von der Strecke ab. Ein durchaus unnötiges Manöver bei einem Langstreckenrennen. Ich fiel wieder auf die 4. Position zurück. Danach fand ich jedoch sofort meinen Rhythmus und fuhr regelmässige Rundenzeiten. Nach etwa 40 Minuten bog ich in die Boxenstrasse für meinen Pflichtboxenstop ein. Der Stop verlief tadellos und ich konnte das Rennen mit neuen Reifen und +40 Liter Benzin fortsetzen. Nur 5 Runden später begann es kurz vor der Zielkurve stark zu regnen. Ich meldete dies sofort per Funk meinem Team und ich wurde noch in der selben Runde an die Box geholt. Die Regenreifen waren wie bei einem Mise-en-Place vorbereitet und die Stadler-Crew stand mit dem Schlagschrauber bereit. Innert kürzester Zeit wechselten Thomas und Matthias die Räder und ich setzte das Rennen fort. Am Schluss landete ich vor den Sportwagen auf dem 3. Gesamtrang.
Es war ein sehr lehrreiches und schönes Rennwochenende, trotz des Regens... Herzlichen Dank an mein Team und natürlich Matthias und Thomas von Stadler Motorsport für den super Einsatz. Ja/ba 14.9.2011
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Die Europa Truck Meisterschaft war in Most die Hauptattraktion und wahrscheinlich auch der Grund für die vielen Zuschauer. Most eine kleine aber technisch anspruchsvolle Strecke war am Sonntag auf allen Sitzplätzen besetzt. Es ist immer wieder interessant die „Truck-Szene“ schon nur im Fahrerlager zu besuchen. Riesige Zelte und Lastwagen bilden zusammen die einzelnen Garagen der Racetrucks. Mit von der Partie bei den Trucks war auch der Schweizer Markus Bösiger, er konnte während des Wochenendes sogar ein Rennen für sich entscheiden.
Wir hatten am Freitag ein freies Fahren und das Quali für das erste Rennen. Beides verlief ziemlich gut. Ich konnte mir im Quali mit fast zwei Sekunden Vorsprung den ersten Startplatz für das erste Rennen am Samstag sichern. Grund für die schnelle Qualizeit war sicher auch der beschränkte Verkehr auf der Strecke. Der Promoter Gerd Hofmann hatte auf Grund der Sicherheitsvorschriften das Feld in zwei Divisionen halbiert. Aus den Feedbacks diverser Fahrer hörte ich darüber nur Positives…
Am Samstag zum zweiten Quali war das Wetter noch einigermassen in Ordnung. Alle konnten ihre Rundenzeit noch auf trockenem Asphalt realisieren. Am späteren Nachmittag zogen jedoch massive Wolken über die Strecke. Genau zu dem Zeitpunkt, als alle Fahrer sich langsam zum Vorstart begeben wollten, schüttete es wie aus Eimern vom Himmel. Jetzt war zumindest für alle klar, dass die Regenreifen montiert werden müssen. Das Rennen wurde aufgrund der schlechten Verhältnisse auf der Strecke hinter dem Safety Car gestartet. Ich hatte einen super Start und schon bald verschwanden die Scheinwerfer meiner Verfolger in der Gischt. Mein Fahrzeug hatte auch ohne grosse Änderungen ein super Setup für den Regen. Am Schluss des Rennens überquerte ich die Ziellinie mit fast einer Minute Vorsprung. Pech hatte Jürgen Bender, der auf Position zwei mit einem Kupplungsdefekt ausfiel.
Das Wetter für den Sonntag konnte nur besser werden. Da wir erst am Nachmittag zum zweiten Rennen starten mussten, blieb mir genügend Zeit, das ganze Fahrzeug noch einmal durchzuchecken und die Räder vom vergangenen Tag zu reinigen. Um zwei Uhr war es dann soweit. Die Trucks hatten gerade ihr drittes Rennen beendet und wir begaben uns zum Vorstart. Es blieb vermutlich wegen dem Zeitplan zu wenig Zeit um die Strecke zu reinigen und diese war deshalb stark verschmutzt. Wir sind bereits auf dem Weg zur Startaufstellung komische metallische Teile ins Auge gestochen. Dafür blieb das Wetter trocken. Das Rennen startet für mich erwartungsgemäss und ich konnte meinen ersten Startplatz bis ins Ziel verteidigen. Am Schluss trennten mich und den zweitplatzierten Albert Kierdorf (Porsche RSR) nur knappe sechs Sekunden. Ich und auch viele andere hatten stark mit dem Grip auf der Strecke zu kämpfen, dies war auch in unseren Rundenzeiten sichtbar.
Ich konnte zwei Start-Ziel-Siege fahren und die weite Reise hat sich für uns gelohnt. JA/ba 3.9.2011
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Mit einem gut vorbereiteten Auto reisten wir bereits am Donnerstagabend an den Hockenheimring zu den Porsche Days. Da nur ein kleines Programm für die beiden Tage geplant war, musste ich erst am Freitagmittag ins erste Quali starten. Es widerholte sich ein altes Szenario, mit den gebrauchten Reifen vom vorherigen Rennwochenende lag einfach keine optimale Zeit drin. Trotz den schlechten Bedingungen konnte ich für beide Rennen die Poleposition herausfahren. Für das erste Rennen am Samstag mussten aber dann neue Reifen her.
Auf der zweiten Position am Start war Pierre von Mentlen mit seinem aktuellen GT3 Audi R8 gefolgt von Albert Kierdorf mit dem Porsche 997 RSR Turbo. Was genau hinter mir passierte, konnte ich nicht wirklich realisieren. Ich fuhr die beiden Rennen mit konstanten Rundenzeiten und musste nicht wie an den vorherigen Rennen um die erste Position kämpfen.
Beim zweiten Rennen konnte Kierdorf wegen Getriebeproblemen nicht mehr starten und der Schweizer Karl Renz auf dem 997 RSR holte den dritten Gesamtplatz hinter von Mentlen. Somit holte ich zweimal einen Gesamtsieg und zweimal die schnellste Rennrunde nach Hause. Dank dieser beiden Siege rutschte ich in der Meisterschaft wieder etwas nach vorne, nämlich auf den 5. Rang. Unter die ersten Drei zu kommen, wird jedoch schwierig und ist aus eigener Kraft fast nicht mehr möglich.
Zusätzlich konnten wir die Porsche Days als schnellstes Porsche-Team verlassen. Wir haben uns aber dies auch als kleines Ziel für das Wochenende gesetzt. JA/ba 05.08.2011

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Nach mehreren Pausen, Staus, Stop and Go's etc. erreichten wir nach 11 Stunden Fahrt die nördlichste Rennstrecke Deutschlands, Oschersleben. Der Rundkurs ist sehr kompakt und technisch nicht ganz so anspruchsvoll wie andere Strecken. Speziell war die Änderung des Programms, Freies Fahren, beide Qualis und ein Rennen am Samstag und am Sonntag Vormittag noch das zweite Rennen. Dank dieser Änderung konnte ich zum ersten Mal an meinem Geburtstag, dem 17. Juli, ein Rennen fahren.
Am Samstag beim Freien Fahren testete ich lediglich, ob das neue Material am Auto standfest war und funkionierte. Die beiden Qualis fuhr ich mit bereits gebrauchten Reifen und realisierte somit für beide Rennen den zweiten Startplatz. Für die Rennen mussten dann aber neue Reifen her.
Bereits in der Einführungsrunde des ersten Rennens bekam ich ein gutes Gefühl mit den Reifen. Hinter Profi Sascha Bert auf der Dodge Viper eingereiht, fuhren wir, nachdem die Ampel auf Grün geschaltet hatte, auf die erste Kurve zu. Sascha konnte seine Position an der Spitze behalten und wir setzten uns sogleich vom restlichen Feld ab. Über die gesamte Renndistanz hatten wir einen riesen, aber durchaus fairen Fight. Ich konnte etliche Male die Front meines Porsches vor die Viper schieben, aber ganz vorbei kam ich nie! In der letzten Runde in der letzten Kurve vor Start-Ziel passierte das Unglaubliche. Ich hatte die optimale und bessere Linie als Sascha erwischt und konnte in Richtung Ziellinie langsam an ihm vorbeiziehen. Am Schluss hatte ich die Nase mit 0.088 Sekunden Vorsprung vorne, was für mich den 4. Gesamtsieg in dieser Saison bedeutete. Sascha und ich fuhren beide ein absolut fehlerfreies Rennen und boten dem Publikum eine echte Show. Ich machte mir mit diesem unglaublichen Sieg auch gleich das schönste Geburtstaggeschenk für am folgenden Tag :-).

Das zweite Rennen am Sonntag verlief ähnlich. Sascha konnte sich zu Beginn zwar etwas von mir distanzieren, überfuhr aber wahrscheinlich seine Reifen ein wenig. Im letzten Drittel des Rennen konnte ich jedoch wieder zu ihm aufschliessen. An seinem Heck klebend fuhr ich in die letzte Runde. Leider wurde ich vier Kurven vor dem Ziel durch einen Überrundeten behindert und beendete das Rennen somit als Zweitplatzierter mit gerade mal 0.4 Sekunden Rückstand. Gemäss Rundenzeiten verlor ich durch die Behinderung durch den Überrundeten 2 Sekunden, aber das ist halt Racing.

Es war ein überaus gelungenes Wochende in Oschersleben und ich danke Stadler Motorsport für die kurzfristige Reparatur am Auto. JA/ba 20.11.2011
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Eine Woche nach dem berühmten 24h Rennen auf dem Nürburgring, waren wir mit der DMV Touring Car Championship und unserem Porsche 993 GT2 ebenfalls dort anzutreffen. Ich drehte mit meinem Auto am Freitagmorgen ein paar Runden im freien Training, um zu testen ob die Reparatur vom Hockenheim standfest und korrekt war.
Ich konnte anschliessend in beiden Qualis die Poleposition für die Rennen am Samstag heraus fahren. Hinter mir lagen Profi Heiko Hammel (Viper GT3), Albert Kierdorf (Porsche 997 RSR) und Dirk Adamski (Ferrari 458 Challenge). Am Samstag konnte ich beide Rennen ohne Zwischenfälle und einem kleinen Vorsprung als Sieger beenden. Im ersten Rennen musste ich bloss in der Startphase die Führung kurz Albert Kierdorf überlassen, konnte ihn aber gleich wieder überholen. Ich hatte während beiden Rennen gegen Ende mit der Bremse und den Reifen zu kämpfen. Wie sich aber später herausstellte, war dies auch bei meinen Konkurrenten der Fall.
Es war für unser Familien-Team ein erfreutes Wochenende. Wir bedanken uns für die Unterstützung durch Stadler Motorsport. Ebenfalls möchte ich GEMO für die prompte Hilfe mit Karosseriereparatur in der Woche zuvor danken. Ja/ba 3.7.2011

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Da sich das Datum des Bergrennens in Reitnau nicht mit dem Terminkalender des DMV Touring Car Championships überschnitt, beschloss ich mit meinem Honda Civic in der grössten Starterklasse(21 Fahrzeuge) E1 bis 2000ccm zu starten. Mich erwartete eine kurze aber schnelle Bergstrecke, wo ich auch schon mit einem Porsche 997 GT3 Cup am Start war. Alleine die Atmosphäre, ein vollgefüllter Zuschauerhang, das super Wetter und die Gastfreundschaft bei der Familie Ruedi und Vreni Hauri war die Reise wert.
Den Honda habe ich zu Hause nach einer zweijährigen Pause wieder für den Berg bereitgestellt. Wir verzichteten jedoch auf neue Reifen, da es für uns ein Werbe- und Spassevent war. Wir reisten bereits Samstag an und hatten gut motorisierte Zweiräder dabei, um die Strecke etwas zu „inspizieren“. Während der Veranstaltung änderte ich noch diverse Einstellung am Fahrwerk, da dieses Auto ursprünglich auf dem Rundkurs unterwegs war. Die Umstellung vom Heckantrieb auf den Frontantrieb war interessant, bereitete mir aber eigentlich keine grosse Mühe. Mit nur zwei Zehntel Rückstand sicherte ich mir nach dem zweiten Rennlauf den dritten Platz hinter Greppmeier auf Opel Kadett C(D) und dem Sieger Peter Steck auf BMW M3 aus Bowil(CH)in der Klasse.

Es war ein gelungenes Wochenende, obschon der Aufwand für gesamte 5 Fahrminuten verrückt ist! Ja/ba 3.7.2011
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Enttäuschung. Mit diesem Wort schlossen wir die zweite Rennveranstaltung früher als geplant ab. Bis in die erste Kurve des ersten Rennens verlief alles nach Plan. Trotz schwierigen Asphaltverhältnissen konnte ich mir in beiden Qualis mit einer guten Sekunde Vorsprung die Pole Position sichern. Auch das Wetter spielte für beide Rennläufe mit und es blieb trocken. Mit einem neuen Reifensatz startete ich die Einführungsrunde des ersten Rennlaufs und bemerkte sofort, dass die Asphaltverhältnisse um einiges besser waren als am Vortag. Ich konnte den anstehenden Start kaum erwarten. Eingangs Motodrom reihte ich mich gemäss GRID-Schild auf meiner Position ein und bog mit voller Konzentration auf die Start-Ziel-Gerade ein. Ich erwischte den Start optimal und beschleunigte gegen die erste Kurve. Meine Position konnte ich halten und hätte die Kurve schnell und sauber fahren können. Die Freude war jedoch kurz, da der drittplatzierte Albert Kierdorf etwas spät auf der Bremse war und mich hinten links touchierte. Mit einer Blitzreaktion konnte ich das Fahrzeug noch auffangen, verlor jedoch gleich vier Plätze. Wieder auf der Strecke musste ich feststellen, dass ich nicht mehr beschleunigen konnte. Grund: Riss am Auspuffkrümmer und am Turboladergehäuse. Dies bedeutete das frühzeitige AUS für uns, da das defekte Teil auf die Kürze nicht aufzutreiben war. Mit einem riesen Frust musste ich zurück an die Box rollen, wobei mir noch Reiner Scherer mit seinem BMW im dichten Starterfeld vorne links in die Stossstange knallte. Da hilft alles rechts fahren und blinken nichts mehr! An der Box versuchten wir vergebens das Auto zu reparieren. Beim zweiten Rennen war ich also bloss Zuschauer. Ja/ba 20.6.2011

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Am Freitag, 13. Mai 2011, reiste ich mit Karl Renz und meiner Freundin Anja an die Rennstrecke in Imola (I). Charly lud mich ein, mit ihm zusammen auf seinem optimal vorbereiteten Porsche 997 RSR das 6h Rennen zu absolvieren. Obwohl das Rennprogramm erst am Samstag startete, reisten wir am Freitag frühmorgens ab, damit ich zusammen mit Charly die mir neue Strecke zu Fuss analysieren konnte.
Am Samstag hatten wir 2x 1h Freies Fahren und um 17.00 Uhr dann das Qualifying. Das Auto war für meine Streckenkenntnisse optimal abgestimmt. Die Strecke war vom vorherigen Feld jedoch so verschmutzt, dass keine Topzeiten möglich waren. Trotzdem konnte ich zu Beginn des Qualis mit 1.50.315 den ersten Startplatz herausfahren. Leider wurde die Strecke gegen Ende des Qualis immer sauberer und es konnten sich noch drei Autos vor uns schieben, damit lagen wir für den Start am Sonntag auf P4. Den schlechten Streckenverhältnissen entsprechend waren wir mit diesem Resultat zufrieden.
Am Sonntag war dann gegen Mittag Regen gemeldet. Kurz vor 11.00 Uhr, und somit vor Rennstart, setzte der Regen ein. Charly startete unter schweren Bedingungen von P4 und hielt sich souverän aus den teilweisen unnötigen Rennfights raus. Nach ungefähr einer Stunde machten wir wie geplant unseren Fahrerwechsel. Nach ca. 5 Runden gab es in Folge der heftigen Regengüssen einige heftige Unfälle und das Safety Car musste raus. Da der Regen nicht nachliess und die Streckenverhältnisse immer prekärer wurden, mussten wir 3 Stunden hinter dem Saftey Car herschleichen. Die Rennleitung entschied, wenn sich das Wetter nicht verbessert, das Rennen nach 82/164 Runden abgebrochen wird. Ca. in Runde 78 hörte es dann endlich auf zu regnen. Matthias Stadler, Teamchef von Stadler Motorsport, funkte mir, dass wir während der Safety Car Phase noch einen Tankstop einlegen und ich dann noch eine Stunde fahren darf. Als ich endlich vollgas fahren konnte, fingen mir das Auto und die Strecke richtig an Spass zu machen. Ich fand einen guten Rhytmus und konnte bei wenig Verkehr die Strecke voll auskosten. Eine Stunde vor Zieleinfahrt setzte ich dann den Blinker für den letzten Fahrerwechsel. Charly kam beim letzten Stint noch mal richig in Fahrt und beendeten das Rennen als Klassensieger und Gesamtdritter. Es war ein äusserst lehrreiches und gelungenes Wochenende in einer wunderschönen Gegend. Trotz der mühsamen Safety Car Phase gingen wir zufrieden nach Hause.

Ich bedanke mich bei KARL RENZ für seine unkomplizierte und entgegenkommende Art, sowie dem Team STADLER MOTORSPORT für die professionelle Betreuung. Ja/ba 24.5.2011
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Die Anreise an den Hockenheimring am Mittwoch, 6. April 2011 verlief tadellos. Da wir noch unseren neuen Porsche 997 GT3 R testen wollten, sind wir einen Tag früher als normal in der Schweiz losgefahren. Am Mittwochabend waren beide Autos ready für den Testtag am Donnerstag. Als ich meine ersten Runden auf dem "R" fuhr, überzeugten mich besonders die Bremse und die Präzision des Fahrwerkes. Aufgrund des (wiedermal) vielen Verkehrs war es leider nicht möglich, Topzeiten zu erzielen. Im letzten Turn am Abend drehte ich noch ein paar Runden mit dem GT2 um die Modifikation an der Hinterachse auszuprobieren.

Am Freitag startete ich planmässig mit dem GT2 in das erste Quali der Saison 2011. Bereits nach 4 Runden bog ich wieder in die Boxengasse ein und sicherte mir mit einer Zeit von 1.41.233 die zweite Startposition hinter Sascha Bert auf einer Viper. Der zweite Startplatz kam nicht etwa überraschend, da es sich bei Sascha um einen Profifahrer (ADAC GT Masters etc.) handelt. Beim zweiten Quali konnte ich schon nach drei Runden zurück in die Box und markierte mit 1.39.961 die schnellste Tourenwagen-Zeit am DMV Race-Weekend, was auch die Poleposition für Rennen 2 zur Folge hatte. Nach den gelungen Qualis und der allgemeinen Fahrzeugkontrolle gingen wir mit guten Gefühl in den Schlaf.
Am Samstag war ich gespannt wie der Start gegen den Profi Bert verlaufen wird. Nach der Einführungsrunde schaltete die Ampel auf Grün und ich quetschte mich zusammen mit der Vulcan Viper durch die erste Kurve. Sascha Bert hatte jedoch etwas die bessere Linie und zog etwas von mir weg. Ich nahm die Verfolgung sofort auf, wurde jedoch durch den schweren Unfall von H.C. Zink im BMW in der Rennhälfte und der darauffolgenden Safetycar-Phase gestoppt. Die Unfallstelle war so stark verschmutzt, dass das Rennen hinter dem Safetycar zu Ende gefahren werden musste. Dies bedeutete für mich zwar den Klassensieg, der Entscheidungskampf um den Gesamtsieg musste jedoch ausbleiben.

Beim zweiten Rennen am Nachmittag entschieden wir uns aufgrund der hohen Asphalttemperaturen für einen neuen Reifensatz. Das Rennen verlief relativ ruhig ich konnte meine Poleposition vom Start bis ins Ziel ohne grosse Bedrängnis verteidigen. Neben diesem Gesamtsieg und den beiden Klassensiegen konnte ich in beiden Rennläufen die Bestzeit realisieren und war zudem schneller als die Piloten aus der Dutch Supercar Challenge mit den GT1- und GT2-Fahrzeugen. Es war ein sehr gelungener Saisonstart und ich danke allen Helfern für ihren Einsatz. JA/ba 10.4.2011
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Mit dem Ziel "Titel" unterwegs

Jürg Aeberhard, der Schweizer aus Biglen, hat in der Saison 2010 bereits im 3. Jahr in Folge mehr als deutlich gezeigt, welch hohe fahrerische Leistung er bringen kann. Eigentlich erstaunlich das der 23jährige nicht schon zu höheren Aufgaben berufen wurde. Sind nur „paydriver“ gesucht?
„Es schein wohl doch so zu sein. Nur mit erstklassiger Leistung alleine bekommt man noch keinen Platz in einem FIA-GT-Auto angeboten“, so der junge Könner aus dem Berner Land. Ist das Enttäuschung? Ich denke nicht. Jürg Aeberhard weiß was er kann und sieht die Dinge recht nüchtern. Wenn gleich…?
Durch die GT3 und GT2-Modellen die in Zusammenarbeit mit Stadler Motorsport in der Schweiz aufge-baut wurden, stand und steht Jürg nie ohne Cockpit da. Und sein Einsatzwille ist ebenfalls groß und ungebrochen. Als im vergangenen Sommer in Hockenheim ein Motorschaden im Training den Porsche 993 GT2 lahm legte, telefonierten Senior Kurt Aeberhard, Jürg‘s Bruder Lukas, kein absoluter Racefan, sondern eher dem runden Leder zugetan und dem sofort in Richtung Schweiz aufgebrochene Jürg im Dreieck. Es galt den in Biglen einsatzfertig dastehenden Porsche GT3 nach Hockenheim zu holen.
„Serienpromoter Hoffmann hatte unseren Notfall geprüft und grünes Licht für den Fahrzeugwechsel gegeben“. Zwar musste Jürg Aeberhard wegen der fehlenden Trainings-zeit in diesem Fall von ganz hinten starten, aber er konnte einmal mehr auf sein Talent aufmerksam machen. Und er konnte wichtige Rennkilometer sammeln. „Eine Sache die nie unterschätzt werden darf“, so der junge Rohdiamant aus der Schweiz. Doch zurück zu der Nacht- und Nebelaktion „GT3 aus Biglen holen“.
Als Jürg in der Schweiz angekommen war musste er noch die zum GT3 passenden Räder durchsehen. „Mein Bruder Lukas hatte alles soweit vorbereitet. Der Wagen war verladen. Als das mit den Rädern auch geklärt war haben Anja und ich uns in den Transporter geschwungen um zurück Richtung deutsche Grenze und weiter auf der Autobahn Richtung Hockenheim zu fahren. Richtung Norden und dann immer geradeaus. Eine lange Strecke im Transporter“. Als Jürg am Samstag dann in Rennen 1 als Klassendritter durchs Ziel schoss war das eine unheimliche Genugtuung für den Schweizer.
Er war trotz des Defektes am GT2 und trotz des Wagenwechsels vom letzten Startplatz in Rennen 1 noch auf’s Klassentreppchen gefahren. Das gelang auch im 2. Rennen des Tages wieder. Vor Hockenheim führte Jürg Aeberhard die DMV-Challenge-Meisterschaftstabelle an. Diese Führung übernahm in Hockenheim der mit Schweizer Lizenz startende BMW-Pilot und amtierende Meister Hans Christian Zink. Durch den Motorschaden ging der junge Hero stehend KO. „That‘s racing“, so einer bei der Siegerehrung achselzuckend. Das war ein Mann der sich im Motorsport gut auskennt.
„Wahnsinn, der Junge hat ja mächtig hingelangt“, so dazu in Rennen 1 eine besondere Anerkennung aus berufenem Munde für die Leistung der Schweizers durch den Streckensprecher. Und der Mann weiß wo von er redet. Klaus Lambert begleitet die Serie seit Jahren. Die Aeberhard-Crew, Rennroutinier Kurt, Therese Aeberhard, Anja und der Junge Hero Jürg waren am Rennabend trotz allem sichtlich zufrieden. Man hatte absolut was aus der nicht unproblematischen Situation machen können.

Jürg Aeberhard gewann mit neuem Motor im GT2 in der vergangenen Saison nacheinander Rennen in Dijon (F), Monza (I) und Hockenheim (D). eine feine Bilanz in der Saison 2010. Insgesamt hat der Junior bereits 10 Rennen in der DMV-Serie als Gesamtsieger beendet. In der Ewigen-siegerliste spülte das den Schweizer bereits auf Platz 7.
Er gewann alle Rennen auf dem Porsche 993-GT2 des väterlichen Teams. Der Wagen war zuletzt gelb lackiert. Ein wenig heller gehalten wie jene Farbe seines Landsmanns und Kampfgenossen im Spitzenfeld, Pierre von Mentlen aus dem Tessin. Kommt Gelb in Mode? Es ist auf alle Fälle eine Farbe die nicht nur auf der Strecke ins Auge sticht, sondern auch auf den Fotos der Medien. Martin Dechent rennt gelb, Frank Schreiner tut es - auch er wie Dechent Klassenbester 2010 - und auch Thomas Langer der Partner im Klassenkampf von Martin Dechent rennen in Gelb.
Gespräche für einen Einsatz bei den 24h in Dubai gab es mit der Deutschen Sportwagenschmiede. Doch die setzten schließlich keine Wagen ein. Ein Start mit Stadler-Motorsport aus der Schweiz in Valleunga vor den Toren Roms im November lief gut. Ein Ausfall nach 3 Stunden hatte technische Gründe.
„Auf jeden Fall war dieser Langstreckenstart eine interessante Erfahrung für mich“, so der Schweizer. Einen Rekord gab es am Ende der Saison auch noch zu vermelden. Zum 3. Mal in Reihe wurde Jürg Aeberhard mit dem Bellofpokal für junge Talente in der DMV-TCC-Serie ausgezeichnet. 3 Mal kann ein herausragend starker Fahrer diesen Pokal gewinnen.
Der Vater des unvergessenen Deutschen Formel-1-Fahrers Stefan Bellof überreichte mit Jürg Aeberhard diesem Pokal zum 3. Mal in Reihenfolge, also quasi schon einem alten Bekannten.
HTS - Photos MMM Berlin
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Nach der kurzfristigen Zusage für das 6h-Rennen von Vallelunga machte ich mich am Donnerstag 18.11. morgens früh auf den Weg nach Reinach AG zur Firma Stadler Motorsport. Pünktlich fuhren wir dann mit einem Bus los. Die beiden LKW's mit dem Material und den Fahrzeugen waren bereits am Mittwoch losgefahren. Vor Ort haben wir zunächst einmal das Hotel bezogen, welches direkt an einem See lag. Die hatten nebst den offiziellen Essenszeiten ständig gutes Gebäck im Angebot... Leider wurde die Strecke Freitags nicht zum Training geöffnet. Im Verlauf des Tages machte ich jedoch Bekanntschaft mit Marcel Matter, dem Eigentümer und Fahrer des Fahrzeuges, mit dem ich gemeinsam startete. Zwischen uns herrschte eine gute Stimmung und wir benutzen den Freitag dann zum Üben der Fahrerwechsel, Streckenbesichtigung, Besprechung der Strategie etc.
Am Samstag absolvierten wir gemeinsam die beiden Trainings, welche im Regen stattfanden. Es war eine interessante Erfahrung ein Fahrzeug in fremdem Besitz am Limit zu bewegen. Wir schlossen den Tag mit einem 16 Startplatz (54 Starter) ab, welcher nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach, da ich mit dem eigenen Auto wahrscheinlich schneller gewesen wäre.
Am Sonntag um 9.00 Uhr war Pit Line Open. Ich begann mit dem ersten "Stint" im Rennen. Das Fahrzeug-Setup und die Reifen passten gut, aber die Konkurrenz war stark. Viele bekannte Fahrer aus anderen Länder waren mit modernen Ferraris und Porsches aus dem GT-Bereich am Start. Nach dem Start verlor ich etwas an Boden, da es sich aber um ein 6h-Rennen handelte und solch ein Rennen nicht wie ein Sprint entschieden wird, ging ich das Tempo vernünftig an. Während dem Rennen hatte ich ständig Funkkontakt mit Thomas Greuter (Mechaniker von Stadler Motorsport), welcher unser Auto betreute. Nach einiger Zeit und ein paar Überholmanövern leuchtete auch schon die Benzinanzeige und ich setzte zum Boxenstop an. Der Boxenstop verlief tadellos. Aufgrund der abtrocknenden Strecke entschieden wir uns, Marcel mit Trockenreifen weiterfahren zu lassen. Erste Zeiten bestätigten auch schon, dass dies die richtige Entscheidung war. Marcel fuhr ziemlich konstant gute Zeiten, so dass wir kurz vor dem nächsten Boxenstop nach etwas mehr als 3 h auf Platz 8 gesamt lagen. Ich bekam von Thomas die Anweisung mich für den Fahrerwechsel parat zu machen. Leider erreichte kurz darauf die schlechte Nachricht, dass die Technik an unserem Auto streikt. Marcel stand irgendwo auf der Piste und konnte das Rennen nicht mehr fortsetzen. Eine bittere Nachricht nach einer so guten Platzierung.
Stadler Motorsport hatte jedoch noch zwei weitere Fahrzeuge im Einsatz. Ein Porsche 997 Cup, welcher von den Brüdern Ineichen pilotiert wurde und den Porsche GT3 RSR von Renz und Seefried. Die beiden Fahrzeuge erreichten am Schluss Platz 6 und 4.
Gratulation an die Fahrer und an das ganze Team Stadler Motorsport. Es war eine super Betreuung und trotz des technischen Defektes eine sehr lehrreiche (und nasse) Erfahrung. Danke auch an Marcel Matter für das Vertrauen und das Benutzen seines Fahrzeuges und die gute Zusammenarbeit. JA/ba 23.11.2010

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Beim Saisonfinale in Hockenheim reisten wir mit beiden Autos an, da die Möglichkeit bestand mit Teammitgleidern Taxifahrten zu buchen. Die beiden Qualis am Freitag liefen super. Um das Material zu schonen absolvierte ich in beiden Turns nur jeweils fünf Runden, in welchen ich zwei mal die Bestzeit realisierte.
Der Start zum ersten Rennen verlief problemlos. Ich konnte meine Führung bis zum Schluss verteidigen und gewann somit das Gesamtfeld vor Edy Kamm und Pierre von Mentlen. Dank guten Reifen, guter Abstimmung und einer guten Verständigung mit der Box ist dies vor vielen (schweizerischen) Zuschauern gelungen. Das zweite Rennen war dann nicht mehr so optimal, die Zeit zwischen den beiden Rennläufen war mit einer guten Stunde zu kurz bemessen. Die Zeit reichte nicht, um das Auto für Rennen 2 fertig vorzubereiten. Ich musste also ohne entlüftete Bremsen und mit den Reifen aus Rennen 1 starten. Bereits ab der 3. Runde liessen die Reifen derart nach, dass ich pro Runde ca. 2 Sekunden langsamer fuhr als im vorderen Rennen. Gegen Ende des Rennen konnte somit Edy Kamm an mir vorbeiziehen. Da er aber in einer anderen Klasse startet als ich, tangierte dies meine Meisterschaftsrangierung nicht. Ich stand also am Schluss hinter Edy Kamm und vor Pierre von Mentlen auf Platz 2. Meine Klasse habe ich zwei Mal gewonnen und wurde so hinter Hans Christian Zink Vizemeister in der Saison 2010.

Ich danke Ravenol, Stadler Motorsport und allen Helfern herzlichst für ihren Einsatz. JA/ba 11.10.2010
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Das erste Quali in Monza verlief reibungslos. Bei perfekten Bedingungen realisierte ich eine Zeit von unter 1 Min. 50 Sek. und somit auch die Poleposition vor Edy Kamm und Albert Kierdorf. Das zweite Quali war da schon problematischer, gleich zu Beginn fing es an zu regnen und die Strecke war zum Teil nass, zum Teil trocken. Nur wer gleich am Anfang eine gute Zeit fahren konnte, war vorne mit dabei. Ich hatte dieses Glück und sicherte mir in der zweiten Qualirunde die Poleposition.
In der Nacht von Freitag auf Samstag regnete es stark. Das Wetter verbesserte sich zwar gegen das erste Rennen etwas, es blieb aber nass. Die Sichtverhältnisse waren dementsprechend schlecht, aber ich konnte ein wenig von meiner Führungsposition profitieren. Die ersten zwei Runden verliefen problemlos, ich hatte guten Grip mit den Michelin Regenreifen und konnte mir bereits einen 10-Sekundenvorsprung auf den zweitplatzierten Albert Kierdorf im Porsche 997 RSR sichern. In der dritten Runde jedoch kündigte sich vorne rechts einen Reifenschaden an. Ich versuchte das Auto so gut wie möglich auf der Strecke zu halten um doch noch einige Meisterschaftspunkte nach Hause zu fahren. In der 6. Runde wurde ich jedoch von Pierre von Mentlen im gelben V8 SRM hinten angeschoben und machte einen Ausritt ins Kiesbett. Nur mit Glück kam ich dort wieder hinaus und konnte das Rennen mit einem beschädigten Wagen zu Ende „rollen“. Unerwarteterweise erreichte ich doch noch den 3. Platz in meiner Klasse und den 10. des Gesamtfeldes.
Um beim zweiten Rennen überhaupt starten zu können, war ich auf die Hilfe einiger Mechaniker (Stadler Christoph & ANTeam) angewiesen. Der linke Auspuffkrümmer musste repariert werden und ich konnte, nach fast dreistündiger Arbeit, mit einer professionell erledigter Reparatur und mit Trockenreifen an den Start gehen. Es war ein wildes Rennen, Edy Kamm schied mit einem technischen Defekt aus und Albert Kierdorf platze mit etwas über 240 Km/h ein hinterer Reifen, so dass er in die Leitplanke einschlug, selber aber zum Glück nur mit dem Schrecken davon gekommen ist. Dem Gesamt- und Klassensieg stand somit nichts mehr im Wege. Trotz des unglücklichen Auskommens für die Herren Kamm und Kierdorf, munterte mich dieser Sieg nach dem Pech im 1. Lauf besonders auf.
Ich freue mich in zwei Wochen in Hockenheim beim Finale wieder gegen meine Kameraden antreten zu können und hoffe auf den 2. Platz in der Meisterschaft. JA/ba 27.9.2010
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Beim AVD Raceweekend in Dijon verzögerte sich am Freitag das freie Fahren sowie die beiden Qualis um ca. 2 Stunden aufgrund eines kuriosen Unfalls der Schweizerin Sabrina Hungerbühler. Trotz der Verzögerung gelang es den Veranstaltern das Freie Fahren durchzuführen. Dies war eine gute Gelegenheit, das Auto nach der Reparatur des Motorschadens noch zu bewegen bevor es dann ernst wurde. Es lief alles einwandfrei und auch die Pirellireifen spielten mit.
Im ersten Quali konnte ich den GT2 mit einem hauchdünnen Vorsprung auf die Poleposition pilotieren. Auf Platz 2 folgte Edy Kamm vor Albert Kierdorf. Hoch motiviert startete ich ins zweite Quali. Die Motivation hielt jedoch nicht lange an, da ich keine freie Runde fahren konnte und somit auf dem zweiten Startplatz landete. Die Zeit von Edy Kamm wäre aber auch unter besseren Bedingungen nicht realisierbar gewesen.

Am Samstag war für einmal nicht das gewohnte "Dijon-Wetter" anwesend, sondern stahlblauer Himmel. Perfekte Bedingungen für das erste Rennen. Der Start von der Poleposition verlief reibungslos und ich konnte Edy die ersten 20 Minuten des Rennens hinter mir behalten. Erst gegen Ende des Rennens konnte er bei einem Überrundeten-Überholmanöver an mir vorbeiziehen und gewann so das Gesamtfeld.
Eine halbe Stunde vor dem zweiten Rennen bemerkten wir noch einen kleinen Defekt an der Aufhängung, welchen wir jedoch in letzter Minute noch beheben konnten. Auch dieser Start verlief wieder super und ich konnte gleich an Edy vorbeiziehen und die Spitze übernehmen. Bis in die Rennhälfte hatte ich einen kleinen Vorsprung vor meinem Verfolger. Plötzlich näherte sich der Audi von Edy aber blitzschnell. Nach einem kleinen Fight zog er nach dem Bretelle mit einem waghalsigen Manöver an mir vorbei. Ich verfolgte ihn und wollte einen Konter starten. Jedoch platze bei Edy am Ende der langen Start/Zielgeraden der linke Hinterreifen, was das Aus für den Audi bedeutete und für mich den Gesamtsieg vor Pierre von Mentlen und Albert Kierdorf. Das provisorisch reparierte Fahrwerksteil war ebenfalls standhaft.
Es war ein tolles Rennwochenende und ich danke allen Helfern und Supporter für die Unterstützung. JA/ba 6.9.2010
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Dank des Einsatzes von Stadler Motorsport ist unser Fahrzeug, der Porsche 993 GT2 wieder einsatzbereit. Gute organisatorische Abklärungen waren wichtig, damit alle Teile rechtzeitig auf das Rennen in Dijon parat waren. Die Ursache des Motorschadens war ein zu schwacher Kolben, welcher jetzt durch den eines anderen Herstellers ersetzt wurde.
Wir freuen uns auf unser "Heimrennen" am 3. und 4. September in Dijon.
Motorsportliche Grüsse, Team Aeberhard

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In Oschersleben bei hohen Temperaturen und stahlblauem Himmel schwitzte auch ein trainierter Rennfahrer hinter dem Lenkrad seines Sportgerätes. In den Fahrzeugen herrschten Temperaturen bis fast 60 Grad Celsius. Um die Konzentration aufrecht zu erhalten musste ständig Flüssigkeit aufgenommen werden.
Bereits im ersten Zeittraining haben wir uns mit der Reifenwahl derart verschätzt, dass nur noch ein sechster Startplatz im Gesamtfeld möglich war. Beim zweiten Zeittraining war ich mit neuen harten Michelinreifen gleich zwei Sekunden schneller und kam auf den zweiten Gesamtstartplatz. Ich war mit den Zeiten und dem Setup zufrieden.
Bereits kurz nach dem Start im ersten Rennen war ich auf die fünfte Position vorgedrungen. Als sich Andreas Liehm mit seinem Porsche 997 RSR vor mir drehte, konnte ich gerade noch ausweichen und begann mit der Aufholjagd zum drittplatzierten Martin Dechent, ebenfalls im Porsche 997 Cup. Eine böse Überraschung hatten wir, als wir eine Runde später an der Stelle, wo sich Liehm drehte einen heftigen Unfall antrafen. Liehm fuhr wahrscheinlich nach seinem Dreher etwas ungeachtet auf die Strecke zurück, so dass der Porsche-Spezialist Doc Henry ihm ins Fahrzeug knallte.

Die Strecke war voller Teile und es blieb nur die Möglichkeit durchs Gras auszuweichen. Es kam zum Rennabbruch. Nach dem Restart konnte ich drei Minuten vor Schluss noch an Martin Dechent vorbei ziehen und überquerte als Gesamtzweiter die Ziellinie. Ich wünsche den beiden Herren, welche am Unfall beteiligt waren, eine gute Genesung. Beim zweiten Renne hatte ich eine gute Ausgangslage mit dem zweiten Startplatz. Ich konnte meine Position hinter Albert Kierdorf bis ins Ziel verteidigen. Mit den beiden Klassensiegen bin ich sehr zufrieden. Dieses Jahr hatte sich der Weg nach Oschersleben gelohnt. JA/ba 14.7.2010
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Im Hockenheim angekommen, bezogen wir wie gewohnt unsere Box und richteten alles ein. Vor dem 1. Qualifying hatte ich grosse Erwartungen. Wir hatten einige Neuerungen am Fahrzeug, die sich leider nicht alle positiv bemerkbar machten. Das Auto entwickelte auf der langen Gerade auf der Hinterachse einen viel zu starken Abtrieb, so dass ich stets mit Untersteuern zu kämpfen hatte. Nach ein paar Einstellungsarbeiten und viel Verkehr auf der Strecke lag trotzdem noch eine Zeit mit wenig Verlust auf den Frontrunner Edy Kamm drin, und somit ein 2. Startplatz für das Rennen. Ebenfalls musste ich während dem Quali noch einen Boxenstopp einlegen, weil ich einen Reifendefekt hatte. Für das 2. Quali nahm ich mir vor, Edy Kamms Bestzeit zu knacken. In der 3. Runde hinderte mich ein technischer Defekt an der Erreichung meines Ziels. Der Defekt war schwer zu lokalisieren, daher war ein Start in das Rennen mit diesem Auto nicht möglich.
Nach langem Hin und Her haben wir uns geeinigt in der Schweiz das Ersatzauto zu holen. Ohne diese Aktion wär die Meisterschaft sonst gelaufen.
Aufgrund des Fahrzeugwechsels musste ich in beiden Rennläufen von ganz hinten auf Platz 48 und in der stärkeren Klasse starten. Beide Rennen konnte ich dann noch auf dem 11. Gesamtrang bzw. auf 8. und 7. Position in der Klasse 15 beenden. Grosse Herausforderung war die Umstellung vom GT2 auf den GT3, ohne vorher auch nur eine Runde gefahren zu haben. Es war trotz des Fahrzeugwechseln ein gelungenes Wochenende, aber ob sich die Nacht und Nebel-Aktion auch wirklich gelohnt hat, werden wir am Ende der Saison sehen?!
Ich möchte noch einen besonderen Dank an das Team Stadler Motorsport ausrichten. JA/ba 20.6.2010
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Die lange Reise nach Most verlief Problemlos. Nach 11 Stunden Fahrt erreichten wir die kompakte, aber technisch anspruchsvolle Rennstrecke. Am Samstag waren die Wetterbedingungen gut und ich konnte in den beiden Qualis jeweils den 2. Startplatz hinaus fahren. Eine Zeit von unter 1:35 Min. lag bei dieser Strecke und meinen Auto nicht drin.
Beim 1. Rennen hatte ich einen guten Start und war kurz auf der 1. Position. Ich stellte jedoch schnell fest, dass ich dem DTM-Auto nicht standhalten konnte und ich mich auf meine eigene Klasse konzentrieren musste. Auf der 2. Position überquerte ich dann auch die Ziellinie vor dem Porsche-Ass Albert Kierdorf. Beim 2. Rennen war die Reihenfolge des Zieleinlaufs identisch. Jedoch konnte ich die Führung vom Start bis in Runde 4 behalten. Als Edy Kamm und ich uns leicht touchierten, entschied ich mit wiederum nur die Klasse zu gewinnen als die Zieleinfahrt nicht zu erreichen. Die Bedingungen waren trotz dem guten Wetter schwer, die hohen Temperaturen machten das Fahren anstrengender als gewohnt. JA/ba 30.5.10
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Wir fuhren am Donnerstag Morgen extra früh los, um unseren neu aufgebauten Porsche 993 GT2 noch einige Meter vor dem offiziellen RaceWeekend der TCC fahren zu können. Ca. 1,5 Stunden vor dem Nürburgring passierte es, Reifenplatzer am Anhänger. Fast vier Stunden später kamen wir an der Strecke an, das freie Training haben wir natürlich verpasst. Ich musste also am Freitag das Quali, ohne das neue Auto vorher auch nur einmal gefahren zu haben, absolvieren. Der Start glückte, ich platzierte meinen GT2 für das erste Rennen vor Edy Kamm auf dem DTM-Audi auf der Poleposition. Das Quali für das zweite Rennen verlief ähnlich, nur das dieses Mal Edy auf 1 und ich auf 2 stand.
Das 1. Rennen war noch am Freitag. Nach einem guten Start konnte ich meine 1. Position bis in die Mitte des Rennens halten. Weil ich aber in der Anfangsphase des Rennens meine Reifen auf der Hinterachse überfahren habe, konnte Edy kontinuierlich aufholen und überholte mich dann auch. Schlussendlich kam ich als Zweiter des Gesamtfeldes und als Klassensieger über die Ziellinie.
Am Samstag startete ich dann von der 2. Position mit einem guten Gefühl in das Rennen 2. Zeitlich war ich nicht langsamer als Edy und habe mir eigentlich vorgenommen als Gesamterster ins Ziel zu kommen. Ich war während dem ganzen Rennen an Edy dran, in den letzten ausschlaggebenden Runden hatte er das Glück auf seiner Seite. Überrundete Fahrzeuge standen mir in der Quere und kosteten mich die nötigen 3 Sekunden für den möglichen Gesamtsieg. Die Renndauer im zweiten Rennen wurde von 30 auf 25 Min. gekürzt. Wir sind sehr zufrieden wie das 1. Rennwochenende mit dem neuen Auto verlaufen ist.
Danke noch einmal an Alle, welche an der Reperatur des GT2 beteiligt waren, speziellen Dank an
Stadler Motorsport und der Carrosserie Lipp!
JA/ba 1.5.10
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