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Die lange Reise nach Most verlief Problemlos. Nach 11 Stunden Fahrt erreichten wir die kompakte, aber technisch anspruchsvolle Rennstrecke. Am Samstag waren die Wetterbedingungen gut und ich konnte in den beiden Qualis jeweils den 2. Startplatz hinaus fahren. Eine Zeit von unter 1:35 Min. lag bei dieser Strecke und meinen Auto nicht drin.
Beim 1. Rennen hatte ich einen guten Start und war kurz auf der 1. Position. Ich stellte jedoch schnell fest, dass ich dem DTM-Auto nicht standhalten konnte und ich mich auf meine eigene Klasse konzentrieren musste. Auf der 2. Position überquerte ich dann auch die Ziellinie vor dem Porsche-Ass Albert Kierdorf. Beim 2. Rennen war die Reihenfolge des Zieleinlaufs identisch. Jedoch konnte ich die Führung vom Start bis in Runde 4 behalten. Als Edy Kamm und ich uns leicht touchierten, entschied ich mit wiederum nur die Klasse zu gewinnen als die Zieleinfahrt nicht zu erreichen. Die Bedingungen waren trotz dem guten Wetter schwer, die hohen Temperaturen machten das Fahren anstrengender als gewohnt. JA/ba 30.5.10
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Wir fuhren am Donnerstag Morgen extra früh los, um unseren neu aufgebauten Porsche 993 GT2 noch einige Meter vor dem offiziellen RaceWeekend der TCC fahren zu können. Ca. 1,5 Stunden vor dem Nürburgring passierte es, Reifenplatzer am Anhänger. Fast vier Stunden später kamen wir an der Strecke an, das freie Training haben wir natürlich verpasst. Ich musste also am Freitag das Quali, ohne das neue Auto vorher auch nur einmal gefahren zu haben, absolvieren. Der Start glückte, ich platzierte meinen GT2 für das erste Rennen vor Edy Kamm auf dem DTM-Audi auf der Poleposition. Das Quali für das zweite Rennen verlief ähnlich, nur das dieses Mal Edy auf 1 und ich auf 2 stand.
Das 1. Rennen war noch am Freitag. Nach einem guten Start konnte ich meine 1. Position bis in die Mitte des Rennens halten. Weil ich aber in der Anfangsphase des Rennens meine Reifen auf der Hinterachse überfahren habe, konnte Edy kontinuierlich aufholen und überholte mich dann auch. Schlussendlich kam ich als Zweiter des Gesamtfeldes und als Klassensieger über die Ziellinie.
Am Samstag startete ich dann von der 2. Position mit einem guten Gefühl in das Rennen 2. Zeitlich war ich nicht langsamer als Edy und habe mir eigentlich vorgenommen als Gesamterster ins Ziel zu kommen. Ich war während dem ganzen Rennen an Edy dran, in den letzten ausschlaggebenden Runden hatte er das Glück auf seiner Seite. Überrundete Fahrzeuge standen mir in der Quere und kosteten mich die nötigen 3 Sekunden für den möglichen Gesamtsieg. Die Renndauer im zweiten Rennen wurde von 30 auf 25 Min. gekürzt. Wir sind sehr zufrieden wie das 1. Rennwochenende mit dem neuen Auto verlaufen ist.
Danke noch einmal an Alle, welche an der Reperatur des GT2 beteiligt waren, speziellen Dank an
Stadler Motorsport und der Carrosserie Lipp!
JA/ba 1.5.10
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